Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen lädt ein zum Inklusiven Theaterfestival
Zum ersten Inklusiven Theaterfestival in Berlin lädt die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen. Auf dem Gelände des sozialen Dienstleistungsunternehmens in Berlin-Blankenburg spielen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung am 16. Juni von 13:30 bis 18:00 Uhr Theater. Gastgeberin ist die Theatergruppe der Stiftung „Heinz Rühmann – Terence Hill“.
Die „Crazies“ aus Landau eröffnen das kleine Festival um 14.00 Uhr mit ihrem neuen Stück „Die Reise nach Glimmerland“. In dem turbulenten Abenteuer reisen Peter Pan und seine Freunde ins Glimmerland, wo sie gegen den bösen Captain Hook kämpfen müssen. Das Pfälzer Ensemble stellt für seine Stücke die Requisiten und Kulissen selbst her. Kreativität und Können sind dabei gefragt!
Um 15:30 erobert die hauseigene Theatergruppe „Heinz Rühmann - Terence Hill“ die Bühne. Für das Festival wurde eigens ein neues Stück eingeprobt. „Die Wanne ist voll“ ist eine turbulente Geschichte: Eine Badewanne wird zum unfreiwilligen Treffpunkt für verschiedene Personen.
Zum Abschluss heißt es „Bei Feuer:112“: Die Theatergruppe vom Berliner Mosaik e.V. „Die Kronjuwelen“ stellt ihr spannendes Stück um 17:00 Uhr dem Publikum vor.
Der Tag klingt aus mit Musik und leckerem Essen: Die DJ’s Mike & Silvio legen beschwingte Musik auf und es wird gegrillt. Ein Stabpuppentheater lässt die Puppen tanzen.
Die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen bietet Menschen mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung differenzierte Wohnangebote. Zusätzlich können Dienstleistungen im TagesZentrum wahrgenommen werden.
In der Theatergruppe „Heinz Rühmann – Terence Hill“, die seit zwölf Jahren besteht, spielen Menschen mit Beeinträchtigungen poetisches Improvisationstheater. Die Mitglieder der Theatergruppe suchen sich ihre Stücke selbst aus und entwickeln sie unter der Anleitung eines Theaterpädagogen. Pankower Ehrenamtliche helfen bei der Gestaltung des Bühnenbilds, dem Entwerfen der Kostüme und dem Schminken vor dem großen Auftritt. Zu dem Repertoire von „Heinz Rühmann – Terence Hill“ gehören viele Stücke. Die „Szenen aus dem Leben Albert Schweitzers“ wurden u.a. bereits in der Berliner Gedächtniskirche aufgeführt.
Rainer Schumacher, Organisator des Theaterfestivals, hofft auf viele Besucher: „Ich wünsche mir eine wahrhaft gelebte Inklusion vor und auf der Bühne bei unserem Theaterfestival!“.
Am 2. Juni 2012 geht es im Haus Kaysersberg in Weißensee tierisch zu. Von 15.00 bis 19.00 Uhr ist die Rollende Arche im Seniorenheim in der Buschallee 89B zu Gast. Lama, Ziege und Co. verwandeln den großen Hof des Hauses in einen Streichelzoo. Die Tiere sind zahm und können gefüttert und gestreichelt werden. Auch ein Alpaka, ein Wollkamel, das in den Anden heimisch ist, kann bestaunt werden. Der Star der Rollenden Arche ist das kleine Hängebauchschwein Tofu. Holzkuh Berta zeigt, wie schwierig es ist eine Kuh zu melken. Besucher und vor allem Kinder sind herzlich eingeladen. Ein Grill sorgt für das kulinarische Wohl.
Veranstaltungsort:
Haus Kaysersberg
Buschallee 89B
13088 Berlin
Telefon: 030 - 962 44 161

Wie schaffen es Menschen mit geistiger Beeinträchtigung eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden? Indem sie eine fundierte Ausbildung bekommen – auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst. Die Berliner Qualitätsgemeinschaft, die aus acht Trägern besteht und deren Gründungsmitglied die Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen ist, fördert das deutschlandweit einzigartige Ausbildungsprojekt Nueva: eine Abkürzung für NUtzer EVAluieren. Das Konzept, das bereits sehr erfolgreich in Österreich funktioniert, geht davon aus, dass die Qualität von Dienstleistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen am besten von denen beurteilt werden können, die diese Leistungen selbst nutzen.
Zu den Berliner Nueva-Auszubildenden gehört Nicole Jäkel, eine Nutzerin der ambulanten Wohnangebote der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen. Vor ihrer Ausbildung bei Nueva arbeitete sie in einer Wäscherei einer betreuten Werkstatt. Jetzt lernt sie in ihrem eigenen Tempo Fragebögen zu entwickeln, Interviews zu führen und am Computer zu arbeiten. Auch Gebärden gehören zu ihrem Ausbildungsprogramm. Ihr Traum eigenes Geld zu verdienen wird bald wahr werden, denn Ende des Jahres beendet sie ihre Ausbildung und soll anschließend bei einer noch zu gründenden Betriebsgesellschaft Nueva Berlin angestellt werden.
Das Nueva-Konzept überzeugte auch die Jury des ConSozial Management-Preis, der für herausragende Innovationen im Sozialbereich verliehen wird. Im November 2011 wurde das Gemeinschaftsprojekt atempo aus Graz und die Berliner Nueva-Qualitätsgemeinschaft, zu denen auch die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen gehört, mit diesem Preis ausgezeichnet. Die Jury äußerte sich begeistert: „Nueva ist ein gelungenes Beispiel echter Teilhabe. Hier wird der Begriff der Inklusion positiv ausbuchstabiert.“
Sabine Wilden, Leiterin des Fachbereichs für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen, freut sich sehr über diese Anerkennung: „Ich bin davon überzeugt, dass unsere Arbeit von der Evaluierung durch Beteiligte wichtige Impulse erhalten wird. Die Mitgliedschaft im Nueva-Partnernetzwerk gibt uns außerdem die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen sozialen Trägern auszutauschen. Dieser Preis bestärkt uns darin, dass wir auf einem guten Weg sind.“
Die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen veranstaltet am 16. Februar 2012 im Berliner Hotel Aquino eine Fachtagung zum aktuellen Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Die Fachtagung ist ein Novum, denn erstmalig diskutieren Fachleute und geistig Beeinträchtigte gemeinsam zum hochaktuellen Thema der Inklusion.
Die Veranstaltung beschreibt mit ihren Vorträgen nicht nur positive Beispiele, sondern gibt selbst ein positives Exempel: Fachleute mit geistiger Behinderung sitzen zusammen mit den Professionellen aus den verschiedenen Behinderteneinrichtungen an einem Tisch. Diese besondere Methode des „Welt-Cafés“ ermöglicht nach jedem Vortrag eine gemeinsame Diskussion zu den Inhalten der Vorträge. Damit setzen die Organisatoren der Veranstaltung das Thema der Inklusion im Wortsinn um: Fachleute mit und ohne geistige Beeinträchtigung diskutieren auf Augenhöhe - alle Besucher der Fachtagung werden mit einbezogen.
Klaus Lachwitz, der Präsident von Inclusion International, gibt einen Überblick über die weltweite Umsetzung der UN-Konvention. Wie in Österreich Menschen mit Lernbehinderungen eine Ausbildung und Arbeit finden können, berichtet Klaus Candussi von atempo.
Sabine Wilden, Initiatorin und Gastgeberin der Fachtagung, blickt der Veranstaltung gespannt entgegen: „Wir wollen mit unserer Veranstaltung eine kraftvolle gemeinsame Erfahrung zwischen den Fachleuten und den Nutzern als Experten in eigener Sache schaffen“. Nikolai Wehnelt, Mitorganisator, fügt hinzu: „Wir reden nicht nur über Inklusion. Wir machen sie!“
Am 1. Februar beging die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen ihren 15. Geburtstag. Die Festveranstaltung im andel's Hotel besuchten viele Kooperationspartner, Mitarbeiter und Bewohner. Geschäftsführer Jörg Schwarzer ließ die letzten Jahre Revue passieren und wagte einen Blick in die Zukunft, Oswald Menninger vom PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband sprach von seiner Vision des Sozialstaats und Elona Müller-Preinesberger erinnerte sich an die Geburtstunde der Stiftung. Das Improvisationstheater Im Freien Fall ließ das Publikum Regisseur sein und The Mellow Tones sorgten für eine angenehme musikalische Untermalung des Abends.

Am Samstag, den 26.11.2011, ab 13:00 Uhr laden wir wieder zum alljährlichen Adventsbasar auf dem Gelände der Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen ein. Dieser Adventsbasar steht unter dem Motto "Russischer Winterzauber" und es erwarten Sie russische Spezialitäten sowie ein spannendes weihnachtliches Programm.

Selbstbestimmt leben
Wir laden Sie herzlich ein zur Grundsteinlegung des Hauses Lausanne
und zum Tag der offenen Tür!
Das Zuhause ist für viele Menschen der Ort, an dem sie emotional am stärksten gebunden sind und in dem Geborgenheit und Vertrautheit, Zuflucht und Sicherheit vermittelt werden. Es ist der Lebensmittelpunkt, von dem aus alle Aktivitäten gestartet werden und zu dem jederzeit eine Rückkehr möglich ist. Dies ist ein bedeutendes Kriterium für das Wohlbefinden und die Lebensqualität eines Menschen.
Die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen bietet mittlerweile an mehreren Standorten geistig beeinträchtigten Menschen individuelle, am Bedarf des Einzelnen orientierte, Wohn- und Assistenzleistungen im Rahmen der vollstationären und der ambulanten Versorgung an. Dabei ist es uns wichtig, jeder Bewohnerin und jedem Bewohner ein schönes Zuhause zu schaffen.
Um die Lebensqualität und den Wohnkomfort für die Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern, bauen wir am Standort Blankenburg einen Neubau für 32 Menschen.
Am 17. Mai 2011 in der Zeit von 15 bis 17 Uhr werden wir feierlich die Grundsteinlegung für die neue Wohnstätte “Haus Lausanne“ begehen und laden Sie herzlich dazu ein.
Zeitgleich bieten wir die Möglichkeit, sich im Rahmen des Tages der offenen Türüber die verschiedenen Angebote unserer Einrichtungen zu informieren.
Dazu stehen Ihnen kompetente Ansprechpartner zum Betreuten Einzelwohnen, dem Persönlichem Budget, den Wohngemeinschaften und den Wohnstätten sowie dem TagesZentrum zur Verfügung.
Gerne können Sie die Wohngruppen und das TagesZentrum besichtigen.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne:
Isa Papke
Tel.: 030.474 77-430
IsaPapke@ass-berlin.org
So soll das Haus Lausanne künftig aussehen: